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Eine knappe Lagebeschreibung
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Das Erzgebirge
150 km lang und 50 km breit erstreckt sich das Erzgebirge entlang der Grenze
zwischen Tschechien und Sachsen. Vom Vogtland im Westen bis zum Elbsandsteingebirge
im Osten. Die Orte Flöha und Siebenlehn bilden die Grenze im Norden.
Siehe Übersichts-Karte
Die höchste Erhebung ist der Keilberg mit 1244 m auf der böhmischen Seite.
Gegenüber, auf der sächsischen Seite, erhebt sich der 1214 m hohe Fichtelberg.
Im 12. Jahrhundert entdeckten Kolonisten reiche Erzvorkommen. Silberfunde lösten
eine Besiedlungswelle aus. Nach dem 2. Weltkrieg wurde Uranerz abgebaut.
Volkskunst und Tradition werden im Erzgebirge stark vom vergangenen
Bergbau geprägt. Bergparaden sind Höhepunkte im traditionellen
Bewußtsein. Schnitzen, Drechseln und Spitzenklöppeln gehören
seit Jahrhunderten zur Volkskunst im Erzgebirge. Die bekanntesten Figuren sind
Bergmann, Nußknacker, Räuchermann und der Schwibbogen.
Erzgebirge ist Weihnachtsland! Lichtertragende, geschnitzte Bergmänner und
Schwibbögen beleuchten die Fenster. Riesige Weihnachtspyramiden drehen sich
im Kerzenschein auf den Marktplätzen. Romantische Weihnachtsmärkte haben
eine jahrhundertlange Tradition.
Rudolf Hauck 
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